Eugenik

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[bearbeiten] Die Eugenik

Allgemeine Definiton der Eugenik:

Unter der Eugenik versteht man den Eingriff des Menschen in sein eigenes Erbgut mit dem Ziel, es im derzeitigen Zustand zu erhalten ( negative Eugenik) oder diese zu verbessern (positive Eugenik).

Moderne Form der Eugenik:

Unter der modernen Form der Eugenik versteht man eine weit abgeschwächte Form der Auslese als in der Zeit des Nationalsozialismus. Heutzutage kann man unter diesem Begriff die Beispiele der Verhütung, Abtreibung, Genthrapie, Sterilisation und die Selektion der Samenspenden aufführen.

Moderne Zielsetzung der Eugenik:

  • Ausbreitung von kranheitsauslößenden Genen zu verhindern oder zumindest einzuschränken
  • bestimmte positive Genkonstellationen zu fördern

Behandlung:

Um eine Krankheit erfolgreich behandeln zu können, muss die Krankheit schon im Säuglingsalter erkannt und mit der Behandlung begonnen werden sonst haben eventuelle Maßnahmen keinen Effekt mehr.

Problematik:

Die Problematik der Eugenik ist ganz klar in Zeiten des Nationalsozialismus angesiedelt. Damals verstand man unter dem, in der selben Wortfamilie angeordneten Begriff der "Euthanasie" (= "schöner Tod" , Vernichtung lebensunwerten Lebens) die Züchtung einer "hochbegabten Menschenrasse" ( arische Rasse.)


Intressante Links zum Thema:

Literatur zum Thema:

P. Weingart u. a.: Rasse, Blut u. Gene. Geschichte der Eugenik und Rassenhygiene in Deutschland (Neuausgabe 2001); J. Habermas: Die Zukunft der menschlichen Natur. Auf dem Weg zu einer liberalen Eugenik? (Neuausgabe 2005).


Verfasser: Jonas Kailing, Nina Reitsam, Marina Hader, Alissa Wieczorek

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